«Für tiefe Steuern, Abgaben und Gebühren sowie weniger Bürokratie, damit sich Arbeit und Leistung lohnen»
«Für eine Ausländerpolitik, die von den Migranten ernsthafte Integrations-bemühungen sowie die Respektierung unserer Gesetze, Werte und Traditionen einfordert»
«Für eine eigenständige Schweiz. Denn nur wenn wir unsere Politik selber bestimmen können, bleiben wir internationale Spitze und können weiterhin stolz auf unser Land sein»
«Für konsequente Bekämpfung von Gewalt, Kriminalität, gegen mehr Radarkästen und Bussenabzockerei»
«Für mehr Bildung statt Schulreformitis»
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Kriminelle Ausländer ausschaffen statt einbürgern!

Hinter dieser provokativen Aussage verbirgt sich eines der Probleme die das am 11. März zur Abstimmung gelangende neue Bürgerechtsgesetz mit sich bringt. Das Strafgesetzbuch sieht heute auch für schwere Vergehen bedingte Strafen vor, nach einer kurzen Bewährungsfrist werden diese nicht mehr im Strafregisterauszug abgebildet. Weil neu die Leumundsprüfung  von Einbürgerungswilligen lediglich auf Basis dieses Auszuges geschehen soll, führt dies dazu, dass Ausländer mit krimineller Vergangenheit ohne Hindernisse eingebürgert werden. Dies darf nicht sein und ist ein krasser Widerspruch zu der vom Volk vor wenigen Monaten angenommenen Ausschaffungsinitiative. Der Gegenvorschlag der SVP sieht daher vor, dass bei Einbürgerungen auf das eigentliche Strafregister abgestützt wird, bei welchem auch bedingte Strafen immerhin zehn Jahre enthalten bleiben.

Das Gesetz würde zudem den Rechtsanspruch auf Einbürgerung verankern, die Einbürgerung verkommt so zum reinen Verwaltungsakt und würde schliesslich von Richtern verordnet statt von Gemeinden beschlossen.

Wer das nicht will, stimmt am 11. März Nein zum Bürgerechtsgesetz und Ja zum Gegenvorschlag.