«Für tiefe Steuern, Abgaben und Gebühren sowie weniger Bürokratie, damit sich Arbeit und Leistung lohnen»
«Für eine Ausländerpolitik, die von den Migranten ernsthafte Integrations-bemühungen sowie die Respektierung unserer Gesetze, Werte und Traditionen einfordert»
«Für eine eigenständige Schweiz. Denn nur wenn wir unsere Politik selber bestimmen können, bleiben wir internationale Spitze und können weiterhin stolz auf unser Land sein»
«Für konsequente Bekämpfung von Gewalt, Kriminalität, gegen mehr Radarkästen und Bussenabzockerei»
«Für mehr Bildung statt Schulreformitis»
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Nein zum Verkehrsabgabegesetz

Die Verkehrsabgabe, deren Höhe bislang vom Hubraum des Autos abhängig war, soll neu aus fünf verschiedenen Faktoren berechnet werden. Unter Berücksichtigung der Energieeffizienz und des CO2 Ausstosses sollen umweltfreundlichere Fahrzeuge mit einem auf vier Jahre befristeten Bonus entlastet und Fahrzeuge mit höherem Verbrauch stärker belastet werden. Die Verkehrsabgabe wird für den Bau und Unterhalt des kantonalen Strassennetzes verwendet, diese Infrastruktur wird aber von allen Fahrzeugen, unabhängig der Energieeffizienz beansprucht, mit dem Systemwechsel entsteht somit eine eigentliche Öko-Steuer die verschiedene Bevölkerungsgruppen benachteiligt. Der motorisierte Verkehr wird bereits heute über die Mineralölsteuer (Benzinpreis) die LSVA und CO2 Gesetz wirksam gelenkt, der durchschnittliche Benzinverbrauch von Neuwagen ist in den letzten zehn Jahren um 20% zurückgegangen. Auch die Befürworter attestieren der neuen Berechnungsmethode nur eine bescheidene Lenkungswirkung und sprechen bloss von einem symbolischen Schritt in die richtige Richtung. Treffen wird die Änderung aber zum Beispiel Familien die auf ein grösseres Auto angewiesen sind und allgemein Personen die sich nicht alle vier Jahre ein neues, den modernsten Umweltstandards entsprechendes, Auto leisten können. Besonders betroffen ist das Gewerbe, wo einerseits Lieferwagen mit einer grossen Zuladung gefordert sind und die Abschreibungsdauer weit über vier Jahren ist. Die Abgaben für das Gewerbe würden im Vergleich zu den Nachbarkantonen um ein Vielfaches steigen, was ein klarer Standortnachteil bedeutet. Zudem ist die Steuer ungerecht, da sie unabhängig der effektiven gefahrenen Kilometerleistung erhoben wird. Das Gesetz ist Familien- und Gewerbefeindlich und führt zu mehr Bürokratie bei kaum erkennbarer Wirkung, es ist daher unnötig und abzulehnen.