«Für tiefe Steuern, Abgaben und Gebühren sowie weniger Bürokratie, damit sich Arbeit und Leistung lohnen»
«Für eine Ausländerpolitik, die von den Migranten ernsthafte Integrations-bemühungen sowie die Respektierung unserer Gesetze, Werte und Traditionen einfordert»
«Für eine eigenständige Schweiz. Denn nur wenn wir unsere Politik selber bestimmen können, bleiben wir internationale Spitze und können weiterhin stolz auf unser Land sein»
«Für konsequente Bekämpfung von Gewalt, Kriminalität, gegen mehr Radarkästen und Bussenabzockerei»
«Für mehr Bildung statt Schulreformitis»
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Flugplatz Dübendorf: Zürcher Regierungsrat verweigert sich der sachlichen Diskussion

Wenig überrascht nehmen wir vom Beschluss und der Medienmitteilung des Regierungsrates zum Sachplan Militär betreffend des Flugplatz Dübendorf Kenntnis. Enttäuschend ist, dass bei diesem Thema von der vermeintlich bürgerlichen Mehrheit im Regierungsrat keine Spur zu sehen ist; der Applaus von links-grün ist der Regierung damit hingegen sicher.

Die Zürcher Regierung verweigert sich nach wie vor der Tatsache, dass eine weitere künftige fliegerische Nutzung des Flugplatzes einerseits vom Bund als Eigner angestrebt wird und andererseits für den Kanton Zürich als bedeutendster Wirtschaftsstandort des Landes von grossem Interesse ist. Ebenfalls wird ausgeblendet, dass auch die Armee, im Rahmen der im Richtplan festgehaltenen Bundesbasis, die Piste für Flächenflugzeuge weiter mitbenutzen will. Es ist daher davon auszugehen, dass der seit hundert Jahren bestehende Flugplatz auch in Zukunft als solcher dienen wird. Statt eine aussichtslose und vehement ablehnende Haltung zu vertreten wäre es an der Zeit den Prozess aktiv mitzugestalten und den verständlichen, aber diffusen Lärmängsten der Region mit sachlichen Argumenten entgegenzutreten. So geht es darum aufzuzeigen, dass die angestrebte Nutzung im Rahmen eines restriktiven Betriebsreglements mit engem Lärmkorsett erfolgen wird und die Geschäftsfliegerei mit hochmodernen, somit leisen und effizienten, Flugzeugen operiert.

Hoher volkswirtschaftlicher Nutzen der Geschäftsfliegerei

Bald bietet sich während des WEF wieder die Gelegenheit sich einen Eindruck der tatsächlichen Emissionen zu machen. Jeder vorurteilslose Beobachter wird bestätigen, dass diese kaum eine erhebliche Belastung für die Region darstellen. Hingegen ist der volkswirtschaftliche Nutzen in einem globalisierten Umfeld auch für die Region von grosser Bedeutung. Die Wertschöpfung aus dem Geschäftsreiseverkehr ist für den Finanz- und Werkplatz Zürich unverzichtbar und auch mit dem vom Regierungsrat mit einhelliger Begeisterung getragenen Innovationspark sind Synergien offensichtlich. Auch kann das im Glattal besonders gefürchtete Südkonzept des Flughafens mit einem aktiven Flugplatz Dübendorf kaum angewendet werden. So ist denn auch der Widerstand gegen die Fliegerei bei den Einwohnern der Standortgemeinden weitaus geringer als der laute Protest einiger Exponenten vermuten lässt. Nicht zuletzt kann mit dem Flugplatz Dübendorf der Flughafen Zürich von Teilen der Geschäftsfliegerei entlastet werden, was die Kapazität erhöht und auch den Druck für mögliche Pistenausbauten verringert.

Die mit dem Regierungsratsbeschluss geforderte Rückstellung des SIL (Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt) Prozesses würde die Vorhaben Innovationspark und fliegerische Nutzung mit unterschiedlichen Ellen messen und ist daher gänzlich inakzeptabel. Die Haltung entlarvt die einseitige Innovationspark-Verblendung des zuständigen Amtes für Raumentwicklung welches sich einer Gesamtbetrachtung der Entwicklung auf dem Flugplatzareal konsequent verweigert.
Wir erwarten vom mehrheitlich bürgerlichen Regierungsrat, dass er seine volkswirtschaftliche Verantwortung wahrnimmt und die Diskussion um den künftigen Flugbetrieb in Dübendorf im Interesse des ganzen Kantons nicht verschliesst sondern endlich sachlich zu führen beginnt.