«Für tiefe Steuern, Abgaben und Gebühren sowie weniger Bürokratie, damit sich Arbeit und Leistung lohnen»
«Für eine Ausländerpolitik, die von den Migranten ernsthafte Integrations-bemühungen sowie die Respektierung unserer Gesetze, Werte und Traditionen einfordert»
«Für eine eigenständige Schweiz. Denn nur wenn wir unsere Politik selber bestimmen können, bleiben wir internationale Spitze und können weiterhin stolz auf unser Land sein»
«Für konsequente Bekämpfung von Gewalt, Kriminalität, gegen mehr Radarkästen und Bussenabzockerei»
«Für mehr Bildung statt Schulreformitis»
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Zum Sparauftrag im öffentlichen Verkehr

Das Sparziel ist durch Leistungs- und Tarifanpassungen zu erreichen ohne kleine Landgemeinden abzunabeln.

Vor dem Hintergrund der gesetzlichen Vorgabe zum mittelfristigen Ausgleich der Kantonsfinanzen, hat sich der Regierungsrat, mit der so genannten Leistungsüberprüfung 2016, den Auftrag zur Überprüfung der Bereiche mit dem grössten Ausgabenwachstum gestellt. Dazu gehört auch der öffentliche Verkehr welcher mit jährlich 134 Millionen beträchtlich zur Aufwandsteigerung beiträgt. Die SVP und die bürgerlichen Parteien welche dieses Sparziel unterstützen, anerkennen die vorbildliche Leistung des ZVV welche unserem Kanton eine hervorragende Anbindung an den öffentlichen Verkehr garantieren. So geht es nicht darum bestehende Verbindungen zu abgelegenen Landgemeinden zu kappen, diese gehören zum Grundauftrag und müssen bei defizitärem Betrieb weiterhin von Kanton und Gemeinden getragen werden. Es sind auch nicht diese kleinen Linien die finanziell gross ins Gewicht fallen. Hauptkostentreiber ist die durch den vom Schweizer Volk im 2014 beschlossene „Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur“ (FABI) welche den Kanton verpflichtet rund 120 Millionen in den Bahninfrastrukturfonds des Bundes beizusteuern. Im Gegenzug werden Bahnprojekte künftig vollumfänglich durch den Bund finanziert, da ist der Regierungsrat gefordert in Verhandlungen mit dem Bund dafür zu sorgen, dass der Kanton Zürich mit dem höchsten Passagieraufkommen der Schweiz zu seinen berechtigten Ansprüchen kommt. Weiter müssen neue Begehrlichkeiten, wie zum Beispiel das Tram Affoltern, äusserst kritisch vor dem Hintergrund des Sparauftrages geprüft werden und Wünschbares vom Finanzierbaren getrennt werden. Nicht zuletzt ist der Tarif im Fokus, die Fahrpreise sind weit von der Kostenwahrheit entfernt und Tarifanpassungen müssen ins Auge gefasst werden. Es ist attraktiv in einer schönen Landgemeinde mit günstigen Grundstückpreisen zu leben, dies generiert jedoch meist einen weiter steigenden Mobilitätsbedarf und dieser hat seinen Preis welcher durch die Benutzer verursachergerecht mitzutragen ist. Nicht zuletzt müssen aber, wie es der Name „Leistungsüberprüfung“ sagt aber eben auch die Leistungen sachlich und ohne Tabus kritisch hinterfragt werden. Wie erwähnt geht es nicht um die Grundversorgung von abgelegenen Gemeindeteilen wie Sternenberg Tössriedern oder Schleinikon, trotz miserablem Kostendeckungsgrad sind die Gesamtkosten dieser Verbindungen vergleichsweise bescheiden und das Angebot für die betroffenen Gemeinden lebenswichtig. Es darf jedoch in Frage gestellt werden ob im Stossverkehr gut ausgelastete S-Bahn Verbindungen auch dann im engen Takt fahren müssen wenn die Auslastung äusserst niedrig ist und ein 500 Tonnen Zug mit 10 Passagieren durch die Landschaft fährt. Natürlich ist es ein Komfort wenn man nicht mehr auf den Fahrplan schauen muss weil die Züge den ganzen Tag regelmässig fahren, aber können wir uns das leisten? Solche Fragen müssen mit diesem Sparauftrag gestellt und in der Folge das Notwendige vom Wünschbaren getrennt werden. Der Grundauftrag wird damit nicht in Frage gestellt  und von einem „Kahlschlag“ kann keine Rede sein, der Kanton Zürich wird auch weiterhin über ein leistungsfähiges öffentliches Verkehrsangebot bis in den hintersten Winkel verfügen.