«Für tiefe Steuern, Abgaben und Gebühren sowie weniger Bürokratie, damit sich Arbeit und Leistung lohnen»
«Für eine Ausländerpolitik, die von den Migranten ernsthafte Integrations-bemühungen sowie die Respektierung unserer Gesetze, Werte und Traditionen einfordert»
«Für eine eigenständige Schweiz. Denn nur wenn wir unsere Politik selber bestimmen können, bleiben wir internationale Spitze und können weiterhin stolz auf unser Land sein»
«Für konsequente Bekämpfung von Gewalt, Kriminalität, gegen mehr Radarkästen und Bussenabzockerei»
«Für mehr Bildung statt Schulreformitis»
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Regierungsrat lässt auch in Zukunft Flugbetrieb in Dübendorf zu.

Endlich hat der Regierungsrat seine bisher strikt ablehnende Haltung gegenüber einer weiteren fliegerischen Nutzung des Flugplatz Dübendorfs revidiert. Damit anerkennt er die Bedeutung dieser aviatischen Infrastruktur und die Chancen die sich dadurch auch für den Kanton Zürich bieten. Der Bund als Eigentümer und Hoheitsinhaber der schweizerischen Luftfahrtspolitik hat stets klar dargelegt, dass in Zukunft nebst der Nutzung durch Armee, Kantonspolizei und Rega auch ein Teil der zivilen Geschäftsfliegerei in Dübendorf abgewickelt werden soll. Dies ermöglicht in Verbindung mit dem Innovationspark eine sinnvolle Dreifachnutzung des Geländes mit offensichtlichen Synergiemöglichkeiten. Die Geschäftsfliegerei erzeugt in der Schweiz eine direkte Wertschöpfung in Milliardenhöhe. Sie ist insbesondere für den Wirtschaftskanton Zürich als Standort von internationalen Unternehmen und dem Bankenplatz, von grosser Bedeutung und ein unverzichtbarer Standortvorteil. Die teilweise Verlagerung nach Dübendorf entlastet den Flughafen Zürich zudem während Spitzenzeiten. Die kurzen Abfertigungsprozesse und die Nähe zur Stadt machen den Flugplatz Dübendorf zusätzlich attraktiv für den Geschäftsreiseverkehr. Nun hat sich der Regierungsrat jedoch nicht vorbehaltslos für die Geschäftsfliegerei ausgesprochen, sondern reicht auch das alternative Konzept der Anrainergemeinden zur Prüfung beim Bund ein. Auch dieses setzt auf die Fliegerei, jedoch mit stark reduziertem Geschäftsreiseverkehr. Ob dies erfolgsversprechend umgesetzt werden kann darf jedoch angezweifelt werden, rechnet man doch dabei offen mit einem Defizit welches durch die Gemeinden zu tragen wäre. Ein privater Betreiber welcher selbsttragend und auf eigenes Risiko operiert ist diesem Modell sicher vorzuziehen. Doch eines ist klar: unabhängig welche Variante schliesslich realisiert wird, es wird weiter geflogen in Dübendorf und die Piste bleibt erhalten. Das ist eine gute Nachricht, denn eine bewährte, seit hundert Jahren bestehende, Infrastruktur darf nicht einfach aufgegeben werden, da sie so nirgends in der Schweiz neu gebaut werden könnte. Nicht zuletzt wird damit auch eine ungebremste Expansion des Innovationspark vermieden und somit das Gelände zu einem grossen Teil als strategische Landreserve für künftige Generationen erhalten.