«Für tiefe Steuern, Abgaben und Gebühren sowie weniger Bürokratie, damit sich Arbeit und Leistung lohnen»
«Für eine Ausländerpolitik, die von den Migranten ernsthafte Integrations-bemühungen sowie die Respektierung unserer Gesetze, Werte und Traditionen einfordert»
«Für eine eigenständige Schweiz. Denn nur wenn wir unsere Politik selber bestimmen können, bleiben wir internationale Spitze und können weiterhin stolz auf unser Land sein»
«Für konsequente Bekämpfung von Gewalt, Kriminalität, gegen mehr Radarkästen und Bussenabzockerei»
«Für mehr Bildung statt Schulreformitis»
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Sanierung der AHV – aber nicht mit AV2020

Es ist unbestritten, dass die AHV saniert werden muss. Die Kosten steigen übermässig, die  zahlreichen Babyboomer erreichen das Rentenalter und die Rentnerinnen und Rentner leben länger und beziehen damit länger eine Rente. Zur Sanierung der AHV kann an zwei Stellschrauben gedreht werden: man kann die Einnahmen erhöhen oder man kann die Ausgaben reduzieren. Bundesrat und Parlament unter Führung der SP mit gütiger Hilfe der CVP haben vor allem an der Einnahmen-Schraube gedreht. Die Frauen gehen ein Jahr später in Rente und bezahlen dadurch länger AHV-Beiträge. Die Mehrwertsteuer wird um 0.6 Prozentpunkte erhöht. Die AHV-Lohnbeiträge werden um 0.3 Prozentpunkte erhöht. Der Freibetrag für die AHV-Rentner wird ersatzlos gestrichen.
Gleichzeitig werden aber auch die Ausgaben hinauf gefahren. Es muss an eine stark steigende Zahl von Rentnerinnen und Rentner Leistungen ausbezahlt werden. Diese Leistungen müssen wegen der Erhöhung des Lebensalters für einen immer längeren Zeitraum ausbezahlt werden. Und zusätzlich werden die Leistungen für jeden Neurentner um 70 Franken pro Monat erhöht, der Plafonds für Ehepaarrenten wird von 150 auf 155% einer bereits erhöhten Rente angehoben. Nach dem Giesskannenprinzip wird das 'Opfer' der Frauen, die ein Jahr länger arbeiten müssen, gleich wieder verteilt und die AHV gerät 7 Jahre nach der 'Sanierung' bereits wieder in Schieflage und die nächste Sanierungsrunde ist unvermeidlich.
Eine echte, nachhaltige Sanierung der AHV sieht anders aus. Der Bundesrat und die knappe Mehrheit unserer Parlamentarierinnen und Parlamentarier haben in der Altersvorsorge ihre Aufgaben nicht erfüllt, so ganz nach dem Motto: "kaum fertig, wird geflickt". Und darum gilt für die Abstimmung vom 24.09.2017: Beide Vorlagen der Altersvorsorge 2020  ablehnen! Verbunden mit dem Auftrag die Revision in einer neuen Vorlage ohne eingebaute Mängel auszuarbeiten.